Mit Pistole genötigt

Freund bedroht: Traum von Polizeischule ist vorbei

Der Alkohol ist sein größter Feind. Er wollte Polizist werden, doch jetzt saß ein 18-Jähriger aus dem Bezirk St. Pölten selbst auf der Anklagebank: gefährliche Drohung, Nötigung, Widerstand gegen die Staatsgewalt. Er zeigte sich voll geständig. Urteil: sechs Monate auf Bewährung. Ein Entzug samt Therapie soll helfen.
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Seine Zukunft hatte er sich anders vorgestellt. Doch der Alkohol machte einem 18-Jährigen einen Strich durch die Rechnung. Wegen gefährlicher Drohung, Nötigung sowie Widerstand gegen die Staatsgewalt musste er sich jetzt vor Gericht verantworten.

Dem Angeklagten fehlt bis heute jegliche Erinnerung. Mit 2,8 Promille und einer Prise Methadon im Blut bedrohte er Anfang Juli einen jungen Mann in St. Pölten, wurde ohnmächtig, erwachte im Uniklinikum und randalierte – an eine Trage fixiert – weiter.

Wieder Zwischenfall im September
Ende September ein neuerlicher Zwischenfall: Mit einer Schreckschusspistole bewaffnet, bedrohte er in Wien vom Fenster aus einen Passanten - der mit seinem 18 Monate alten Sohn auf dem Arm unterwegs war. Anschließend hielt er einem Freund die Waffe an den Kopf. Als dieser ihm die Pistole abnahm, holte er ein Messer und forderte ihn zur Herausgabe auf. Auch seiner Festnahme durch die Polizei widersetzte er sich.

„Ist das Ihr normales Verhalten bei Alkoholkonsum?“, fragte der Richter. Der 18-Jährige darauf lapidar: „Ja.“

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