Die Artenvielfalt der Brutvögel und die Bedeutung des Schilfgürtels sowie des Wasserstandes sollen nun besser erforscht werden. Um den Eingriff in die Natur möglichst gering zu halten, kommt dabei modernste Technologie zum Einsatz. Das Projekt wird von Nationalpark, Uni Wien und Huawei Österreich umgesetzt.
Seit Wochen wird der Wasserstand des Neusiedler Sees mit Sorge verfolgt. Nach wie vor befindet sich der Pegel unter dem langjährigen Mittel. Bei einem neuen Projekt sollen nun die Auswirkungen des schwankenden Wasserstands auf die Brutvogelarten sowie die Gesangsaktivität näher betrachtet werden. Auch die Bedeutung des Schilfgürtels für die Tierwelt wollen Forscher untersuchen.
Technik trifft Schilfgürtel
Dazu werden mehr als 70 Geräte im Schilfgürtel aufgestellt, welche die Geräuschkulisse einfangen. Diesen Daten werden dann von Wissenschaftern ausgewertet. „Mithilfe der gewonnenen Erkenntnisse können wir Maßnahmen im Kampf gegen den Klimawandel ableiten“, so Johannes Ehrenfeldner, Direktor des Nationalparks. Denn durch die geänderte hydrologische Dynamik des Sees seien Auswirkungen auf Schilfgürtel und Artenvielfalt zu erwarten, meint Christian H. Schulze von der Universität Wien.
„Die Folgen des Klimawandels sind im Bereich um den Neusiedler See offensichtlich“, sagt Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Eisenkopf.










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