In der vergangenen Saison hatte der junge Vorarlberger Niklas Bachlinger jede Menge Aufwind, der in scheinbar mühelos von Erfolg zu Erfolg fliegen ließ. Un ihm einen Platz in der „Elite-Trainingsgruppe“ mit den ÖSV-Superadlern um Stefan Kraft und Co. bescherte. Der ist nun aber futsch...
Nach seinen zwei Goldmedaillen bei der Junioren-WM in Finnland war der Schoppernauer Niklas Bachlinger nicht nur in den ÖSV-A-Kader befördert worden, sondern trainierte ab Sommer auch mit der „Trainingsgruppe eins“, der unter anderem Stefan Kraft und Daniel Huber angehören.
Das ist nun wieder vorbei. „Natürlich war es am Anfang eine brutale Enttäuschung“, gesteht Niklas. „Aber weniger wegen des Trainerentscheids, als vielmehr wegen der Tatsache, dass ich meine Leistungen den Sommer über nicht bringen konnte.“ Mögliche Ursachen hat der 19-Jährige bereits ausgemacht: „Vielleicht war es nach der Matura, der Bundesheergrundausbildung und dem Umzug nach Innsbruck mental einfach zu viel.“
Inzwischen ist der Bregenzerwälder wieder in der Spur, trainiert mit dem früheren VSV-Landestrainer Matthias Troy. „Das funktioniert sehr gut. Vielleicht musste ich ja einen Schritt zurück machen, um zwei nach vorne zu tun“, erklärt Bachlinger.
Wann er in die Saison starten wird, ist offen. „Der Weltcup ist aktuell kein Thema und auch für den Conticup wird es schwer. Jetzt ist es wichtig, jene Lockerheit wiederzufinden, die mich in der letzten Saison ausgezeichnet hat.“









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