Wie bereits mehrmals berichtet, fordert das Ministerium in Wien nun die Exponate zurück. Ja mehr noch, es wurde gegen Bunkermuseums-Gründer und Besitzer, Oberst Andreas Scherer, sogar Anzeige erstattet. Die Begründung: Scherer habe für einige Exponate, darunter einen Charioteer-Panzerturm samt Kanone, keine Genehmigung. Die Staatsanwaltschaft hat diese Anzeige nun zurückgelegt.
Peinlich für das Verteidigungsministerium: Die Genehmigung gibt es sehr wohl, allerdings lieferte das Bundesheer dann falsch.
Weil aber der Abtransport aller Exponate 276.000 Euro kosten würde, wäre dies der Ruin für Scherer. Das will der Landtag verhindern. "Ausschussobmann Johann Gallo hat mich angerufen und in die Sitzung geladen", berichtet Oberst Scherer, der derzeit als Projektoffizier im Generalstab tätig ist.
Immer lauter werden auch die Stimmen, die den Erhalt dieses Stücks Zeitgeschichte am Wurzenpass fordern. Schließlich hat das Bunkersystem von 1962 bis 2002 Schutz geboten.
von Fritz Kimeswenger, Kärntner Krone
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