11.10.2021 10:44 |

Tierschützer erbost

PETA geißelt Hahnenkämpfe in „Far Cry 6“

Sie mögen nur virtuell ausgetragen werden, dennoch kann sich PETA mit den Hahnenkämpfen in Ubisofts „Far Cry 6“ nicht anfreunden. In einem Tweet verurteilt die Tierschutzorganisation die Federvieh-Fights als „rassistisch und speziestisch“, also als moralisch diskriminierend für die Hähne. Ubisoft hat sich bislang nicht öffentlich zu den Vorwürfen geäußert, die Empörung der Tierschützer hat jedoch Tradition.

„Far Cry 6“, der neueste Ableger der populären Shooter-Serie, erlaubt es Gamern, abseits der Feuergefechte auf der fiktiven Karibikinsel Yara auf die Suche nach versteckten Kampfhähnen zu gehen. Hat man genügend Tiere gefunden, können diese in einem Minispiel gegeneinander antreten.

Während Entwickler Ubisoft dies als Parodie auf klassische Prügelspiele versteht, hört sich da bei Peta der Spaß auf. In einem Tweet riefen die Tierschützer dazu auf, diese „Verherrlichung von Gewalt gegen Tiere zur Unterhaltung“ zu beenden. Anders als von Ubisoft mit seinen Hahnenkämpfen im Spiel propagiert, sei „Grausamkeit keine ‚lateinamerikanische Kultur‘“.

Weil Spieler darin Fischfang betreiben können, war bereits der Vorgänger „Far Cry 5“ von der Organisation als „unethisch und gewaltverherrlichend“ kritisiert worden. Ubisoft hatte damals argumentiert, dass die Tiere ja nur virtuell zu Schaden kämen. Man habe größten Respekt vor Mensch und Tier und glaube, diese Aktivitäten in einer virtuellen Welt auszuleben, sei eine gute Alternative zum echten Jagen und Angeln.

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