Neue Lehrlingsunion

Niederösterreichs Lehrlinge fordern mehr Bildung

Ein Rückgang der Lehrlingszahlen ist – aufgrund geburtenschwacher Jahre – in allen Berufsschulen spürbar. Gleichzeitig steigt der Bedarf an Fachkräften stetig an. Für Schülervertreter Sebastian Skof muss der Ruf der Lehre verbessert werden. Auch bildungspolitisch setzt er sich mit der Lehrlingsunion für seine Kollegen ein.
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Sebastian Skof aus Stockerau hat viel um die Ohren: Er ist Landesschulsprecher für Berufsschüler, Referent für Internationales in der Bundesschülervertretung und Vorstand der neuen Lehrlingsunion NÖ. Im zweiten Bildungsweg absolviert der 30-Jährige derzeit eine Ausbildung zum Kfz-Techniker. „Das Handwerkliche hat mich immer schon interessiert. Das macht den Beruf so schön“, betont er.

Mit derselben Leidenschaft setzt er sich für die Belange seiner Berufschulkollegen ein. Sein wichtigstes Anliegen ist dabei Corona geschuldet: „Es soll kein Lehrling bei der Ausbildung zurückbleiben“, so Skof. Deshalb lautet die oberste Forderung des Schülervertreters: Intensive und angepasste Vorbereitungskurse für die Lehrabschlussprüfungen. In der Pandemie sei da vieles zu kurz gekommen.

„Wer nichts weiß, muss alles glauben“
Gleichzeitig startet gemeinsam mit der Arbeiterkammer derzeit das Pilotprojekt, Arbeitsrecht als Unterrichtsfach in Berufsschulen zu verankern. „Die Lehrlinge wünschen sich Information über die Rechte und Pflichten von Arbeitnehmern. Denn wer nichts weiß, muss alles glauben.“

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