Selbst angeschossen

Indischer Polizist fingiert für Orden Schusswechsel

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24.03.2011 14:19
Die Aussicht auf einen Tapferkeitsorden hat einen indischen Polizisten zu einer gefährlichen Aktion verleitet. Als er seinen Dienst im Haus eines ehemaligen Politikers im Bundesstaat Rajasthan verrichtete, alarmierte der Mann nach einem angeblichen Überfall seine Kollegen. Um mit der Lüge durchzukommen, schoss er sich vor deren Eintreffen selbst in Bauch und Schulter.

Während des Verhörs behauptete der Inder, sechs Angreifer hätten drei Schüsse auf ihn abgefeuert und seien anschließend geflohen. Medienberichten zufolge kam bei den Ermittlungen schließlich heraus, dass die Kugeln aus der Dienstwaffe des Polizisten stammten.

Wenig später gestand dieser auch, er habe sich selbst angeschossen, um einen Tapferkeitsorden zu erhalten. Nach seiner Genesung soll der Polizist vor Gericht gestellt werden.

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