AKW-Zwischenfall
Schnellabschaltung in Krsko – Problem mit Umspannanlage
In solchen Fällen schaltet sich der Reaktor automatisch ab. Alle Sicherheitssysteme, einschließlich der Notstromdieselgeneratoren und der zusätzlichen externen Stromversorgung, hätten funktioniert.
Im slowenischen Messsystem rund um das Kraftwerk wurden keine erhöhten Werte gemessen. Das Wiedereinschalten des AKWs ist nach Behebung des Problems für Mittwoch oder Donnerstag geplant. Das AKW Krsko liegt rund 120 Kilometer von Österreich entfernt.
Opposition fordert Aus für Krsko
Die österreichischen Oppositionsparteien forderten nach der Schnellabschaltung erneut das Aus für die Anlage. FPÖ-Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache möchte die automatische Schnellabschaltung in eine "Dauerabschaltung" umgewandelt sehen.
Für Werner Kogler, den stellvertretenden Bundessprecher der Grünen, ist der Zwischenfall des "Risiko-AKWs" am Mittwoch noch "glimpflich ausgegangen". Er forderte die Regierung auf, "ernsthafte und glaubwürdige Interventionen bei den zuständigen slowenischen Regierungsbehörden vorzunehmen." Für das BZÖ sind die "ständigen Zwischenfälle" in Krsko ein Beweis für dessen "maroden Zustand".
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