30.09.2021 12:22 |

Wegen Chipmangel

Deutsches Opelwerk muss bis Jahresende schließen

Der Autohersteller Opel schließt wegen des weltweiten Chipmangels sein Werk in Eisenach (Thüringen) bis Jahresende. Die Produktion werde ab kommender Woche ruhen, bestätigte ein Unternehmenssprecher. Anfang 2022 solle die Produktion wieder anlaufen, sofern die Lieferketten dies zuließen. Für die Beschäftigten sei Kurzarbeit vorgesehen.

„Die globale Automobilindustrie befindet sich aufgrund der anhaltenden Pandemie und einem weltweiten Mangel an Halbleitern in einer Ausnahmesituation. In dieser anspruchsvollen und unsicheren Lage plant Stellantis, Anpassungen der Produktion vorzunehmen“, begründete ein Sprecher des zum europäischen Großkonzern Stellantis gehörenden Herstellers am Donnerstag den Schritt.

1300 Mitarbeiter betroffen
Opel produziert in Eisenach den Geländewagen Grandland in der Verbrenner- und Hybridversion. Das Werk in Thüringen wurde erst vor zwei Jahren umfassend umgebaut, um die von Corsa und Adam auf Grandland umzustellen. In dem Betrieb in Thüringen sind etwa 1300 Mitarbeiter beschäftigt.

Wie viele Fahrzeuge durch den Produktionsstopp nun erst mal nicht gebaut werden können, lasse sich schwer abschätzen, da die Produktion wegen Lieferengpässen und langer Lieferzeiten ohnehin bereits reduziert gewesen sei, erklärte der Sprecher. Der Grandland X wird auch im früheren Peugeot-Werk im französischen Sochaux gebaut. Dort soll die Produktion zunächst abgebrochen werden, wie die „Automobilwoche“ unter Berufung auf Opel schreibt.

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