Sie lassen sich ungeniert filmen, werken mit Brachialgewalt, um an das Geld in Automaten zu gelangen. Derzeit ist eine Profi-Bande zwischen Ober- und Niederösterreich aktiv, auf deren Konto schon rund 100 Automaten gehen sollen. In der Nacht zum Montag schlugen sie in Kematen/K. zu: 30.000 € Schaden.
„Die Automaten sind nicht mehr zu reparieren. Alles ist verbogen. In einem Gerät haben sie etwas erwischt, im anderen nichts“, ärgert sich die Chefin vom Kaufhaus Klinglmayr in Kematen an der Krems. Und macht in einem Kommentar auf Facebook dem Ärger Luft: „Danke an die zwei Herren die sich in der Nacht ausgepowert haben.“ Dass es zwei Täter waren, sieht man deutlich auf den Überwachungsvideos.
Wenig Hoffung
Turnschuhe, dunkle Kleidung, Kapuzenpulli oder -jacke und noch ein Tuch als Maskierung und Brecheisen als Werkzeug. Die Einbrecher knackten von der Seite die Türen zu den Selbstbedienungsautomaten und zerstörten die Geräte. „Die Automaten sind bei der Kundschaft sehr beliebt. Auch Einbrecher haben es schon mal probiert, aber nicht so massiv wie jetzt. Die Geräte, die 30.000 Euro kosten, sind kaputt“, sagt die Chefin, die wenig Hoffnung hat, dass die Serientäter ausgeforscht werden.
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