„Viele Büromöbel sind alt, schwer und oft nur auf eine Funktion ausgelegt“, sagt Jürgen Holler. Der Innenarchitekt hat sich gemeinsam mit seiner Kollegin Nathalie Pichler geschworen, alles Sperrige aus den Büros zu verbannen. Dafür gründeten die beiden Designer das Linzer Start-up Juna. Unter diesem Label entwerfen sie flexible Gebrauchsmöbel, die sich dem Benutzer anpassen und vielseitig verwendbar sind. Ein Sitzhocker wird in wenigen Handgriffen zum Stehpult oder die Tischplatte zum Regal. Ihr leichtes Whiteboard ist beidseitig beschreibbar und kann mühelos weggerollt werden.
Im Truck unterwegs
Gebaut werden die Möbel von einem Tischler im Mühlviertel in Handarbeit, vieles ist aus heimischem Holz: „Wir wollen die Wertigkeit und das Bewusstsein für gutes Design im Büro verbessern“, sagt Pichler. Sie tourte in der ersten Septemberhälfte im Pop-up-Mobil der Creative Region – ein umgebauter Foodtruck – im Rahmen der Mailänder Möbelmesse durch die italienische Metropole und präsentierte Juna dem internationalen Publikum.
Design aus Scharnstein
Die Zweite an Bord des Trucks beim bedeutenden Branchenevent war Sophie Wittmann, die gemeinsam mit ihren Brüdern das Familienunternehmen, vormals Wittmann GmbH, übernommen hat. Sie bauen unter dem neuen Namen Trewit eine Designlinie des Scharnsteiner Möbelproduzenten weiter aus, die einzig in den Werkstätten des 143-jährigen Betriebs gefertigt werden kann.








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