Strenge Covid-Regeln

67.000 Schüler starten ins neue Schuljahr

Kärnten
13.09.2021 05:55
Die Ferien sind vorbei. Jetzt hoffen die Kinder, Eltern und Lehrer zusammen auf ein relativ normales Schuljahr. In Kärnten starten heute allein 5702 Taferlklassler in einen neuen Lebensabschnitt. Auch in diesem Schuljahr wird das Thema Corona wohl den Ton angeben. Mit den vielen Regeln und Vorkehrungen dafür sind aber nur sehr wenige zufrieden.

Insgesamt beginnt heute für 67.138 Kärntner Schüler wieder der Ernst des Lebens. Davon werden 5702 Taferlklassler zum ersten Mal die Schule betreten – das sind übrigens 65 mehr als im Vorjahr. 6934 Lehrer (84 weniger) starten in einen Arbeitsalltag voller Corona-Reglungen und Bürokratie.

Drei Tests pro Woche und Maskenpflicht
„Durch diese Regeln wollen wir Corona-Infektionen in Schulen so gut wie möglich verhindern“, sagt Kärntens Bildungsdirektorin Isabella Penz. So soll anfangs eine dreiwöchige Testphase für Sicherheit sorgen. „In den ersten drei Wochen werden die Kinder dreimal pro Woche getestet“, informiert Landeshauptmann Peter Kaiser. Zweimal wird ein Antigen- und einmal ein PCR-Test verlangt. Außerhalb des Klassenzimmers gilt Maskenpflicht und Eltern, die ihr Kinder begleiten möchten, benötigen einen 3G-Nachweis. Ungeimpfte Lehrer müssen sich außerdem regelmäßig testen. Einmal die Woche wird von ihnen ein PCR-Test gefordert. Das weitere Vorgehen bestimme die jeweilige 7-Tage-Inzidenz.

Homeschooling verhindern
„Diese Maßnahmen müssen gesetzt werden, damit der Präsenzunterricht überhaupt stattfinden kann. Wir werden jedenfalls alles dafür tun, um Mehrfachbelastungen durch Homeschooling zu vermeiden“, betont die Bildungsdirektorin.

Strenge Regeln auch in Postbussen
Auch in Postbussen der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) geht man auf Nummer sicher. In jedem Fahrzeug sind Desinfektionsmittel zu finden, ein Mund-Nasen-Schutz ist Pflicht und auf den Abstand beim Ein- und Aussteigen wird geachtet. „Die Gesundheit der jüngsten Fahrgäste ist ein hohes Gut. Wir haben große Verantwortung zu übernehmen und sind uns dieser natürlich auch bewusst“, sagt Regionalmanager Chrysanth Ebner.

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