Nach der teils tropischen Hitze, die diesen Sommer in Kärnten genossen wurde, war der plötzliche Wetterumschwung der letzten Tage mit knackig frischen Morgentemperaturen umso ungemütlicher. Doch die Meteorologen lassen hoffen, denn ein „Altweibersommer“ mit Temperaturen bis zu 27 Grad sei durchaus möglich.
Der August ist noch nicht zu Ende, und die Berge rund um Heiligenblut zeigten sich am Freitag bereits mit einer dünnen Schneedecke. „Dass es in den Hohen Tauern gegen Anfang September schneit, ist eigentlich normal“, meint Meteorologe Konstantin Brandes von Ubimet. Ungewöhnlich seien hingegen die niedrigen Temperaturen in den Tälern.
Kalt in den Tälern
Hier habe sich eine Tiefdruckfront festgesetzt, die für einen Mix aus Sonne und Wolken mit kurzen Regenschauern am Nachmittag sorge. „Mit Temperaturen zwischen 16 und 21 Grad ist es im Vergleich zur Vorwoche zwar kühler, aber verglichen mit dem Rest von Österreich ist es in Kärnten aufgrund der schützenden Alpen trotzdem wärmer“, erklärt Brandes.
Sommer kehrt zurück
Bis Mitte kommender Woche dürfte sich diese Wetterlage halten. Danach werde ein Hochdruckgebiet vom Westen erwartet, das spätsommerliche Temperaturen von 20 bis 25 Grad mit sich bringt. „Am ersten Septemberwochenende sind sogar bis zu 27 Grad möglich. Ein schöner Altweibersommer ist dieses Jahr sehr wahrscheinlich, wobei wir die 30-Grad-Marke nicht mehr knacken werden.“
Diese wurde heuer in Ferlach mit 30 Hitzetagen am öftesten erreicht, gefolgt von St. Ändrä mit 28 - wo auch die Höchsttemperatur von 34,3 Grad gemessen wurde - und Villach mit 25 Tagen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.