In einem Fresacher Wohnhaus wurde der Strom ab- und wieder eingeschaltet. Das Problem: Auf einem alten E-Herd lag Papier, das nach der Wiederaktivierung des Stroms Feuer fing. Zwei Wehren brachten den Brand rasch unter Kontrolle.
Am Mittwoch gegen 11.20 Uhr entstand in einem Haus in Fresach ein Brand bei einem Elektroherd, den die FF Fresach mit sieben Mann unter Zuhilfenahme von schwerem Atemschutz löschen konnte. Zur Unterstützung war auch noch die FF Mooswald mit sechs Mann im Einsatz.
Strom wurde abgeschaltet
Der 41-Jährige, der den Brand bemerkt und angezeigt hat, gab gegenüber den Beamten an, dass die KELAG um ca. 8.15 Uhr vormittags den Strom wegen Wartungsarbeiten abgeschaltet habe. Er verließ daraufhin das Wohnhaus und kehrte gegen 11.20 Uhr wieder zurück. Dabei habe der Mann bemerkt, dass Rauch aus einem der Fenster im Obergeschoss drang. Er habe noch versucht den Brand, welcher von einem alten Elektroherd in einem Abstellraum ausging, mit einem Handfeuerlöscher selbstständig zu bekämpfen, musste jedoch aufgrund der starken Rauchentwicklung aus dem Haus fliehen. Daraufhin habe er die Feuerwehr gerufen.
Herdplatte war eingeschaltet
Am Herd war deutlich erkennbar, dass eine Platte eingeschalten war, da diese am heruntergeklappten Abdeckblech eine deutliche Einbrennspur hinterließ. Auf dem Abdeckblech dürften sich zudem alte Zeitungen oder anderwertiges Altpapier befunden haben, da sich das Papier entzündet und ebenfalls eine Brandspur am Blech hinterlassen hat.
Die Schadenshöhe ist derzeit noch unbekannt.
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