Wie im Vorjahr soll auch heuer in den letzten beiden Ferienwochen in ganz Österreich eine sogenannte Sommerschule angeboten werden, damit Kinder die während der Pandemie entstandenen Lerndefizite zumindest teilweise aufholen können. Allerdings fehlen im Ländle noch die dazu notwendigen Lehrerinnen und Lehrer.
Die Sommerschule könnte für das Land Vorarlberg zum Fiasko werden. Wie die Bildungsdirektion gegenüber dem ORF bestätigte, würden derzeit noch 15 Lehrkräfte fehlen - die Hälfte davon an den Volksschulen, die andere Hälfte an den Unterstufen. In der kommenden Woche sollen die Schulleiter über persönliche Gespräche weitere Lehrkräfte gewinnen - gelingt das nicht, droht die Absage von Kursen. Angesichts der Personalmisere wollte sich die Bildungsdirektion bereits vor Wochen aus der Verantwortung stehlen und kurzerhand das Kursprogramm reduzieren. Damit hatte allerdings das Bildungsministerium keine große Gaudi: Das Streichen von Kursen sei völlig inakzeptabel, eine andere Lösung müsse her.
Fakt bleibt, dass viele Kinder teils enorme Lernrückstände aufzuholen haben, dementsprechend groß ist auch das Interesse an der Sommerschule: Allein in Vorarlberg haben sich 2700 Schülerinnen und Schüler angemeldet.
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