In der zweiten österreichischen Bundesliga empfängt Austria Lustenau heute (20.25) im Reichshofstadion Wacker Innsbruck. Nach der Niederlage gegen FAC aber immer noch als Tabellenerster fordert Chefcoach Markus Mader sein Team, um den Schwung des bisher guten Saisonstarts nicht zu verlieren.
Das ist eine besondere Konstellation - Erster gegen Dritter, zwei starke Teams“, freut sich Mader, „viele Zuschauer werden da sein, es ist alles für ein Fußballfest angerichtet.“ Um dieses erfolgreich zu gestalten, müssen seine Spieler aber wieder die Leistung der ersten Runden liefern - anders als zuletzt beim FAC.
„Vielleicht war das der Weckruf, den wir gebraucht haben“, sagt der Austria-Coach, „wir haben gesehen, dass wir ohne Leidenschaft und Aggressivität in dieser Liga gar nichts herbringen.“ Denn auch wenn die Austria drei Siege gegen drei Topteams feierte, trüge der Schein ein wenig, erklärt Mader: „Wenn man die Statistiken anschaut, sind sie uns in nichts nachgestanden. Wir haben glückliche Spielverläufe gehabt und uns dann verdient durchgesetzt - aber es war nicht so, dass wir unsere Gegner überragend an die Wand geklatscht hätten.“
Sportchef Alexander Schneider will jedenfalls die Euphorie weiter nutzen, auch wenn sie zuletzt eine kleine Delle bekam. „Klar war der FAC ein Dämpfer. Aber trotzdem müssen wir jetzt zwar am Boden, aber auch im Flow bleiben. Wir können voller Vorfreude auf das heutige Duell mit Wacker schauen.“ Auch wenn Kapitän Matthias Maak (Leiste) und Haris Tabakovic (Knie) immer noch nicht fit sind - zu ihnen auf die Tribüne gesellen wird sich außerdem Dragan Marceta (Adduktorenprobleme).
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.