Sparmaßnahmen
Britische Armee will 17.000 Stellen streichen
Die Kürzung ist Teil der im Oktober von Finanzminister George Osborne angekündigten Einsparungen. Demnach sollen allein die Ausgaben im Verteidigungsbudget in den nächsten vier Jahren um acht Prozent gedrosselt werden. Osborne verkündete damals die härtesten Einsparungen seit Jahrzehnten.
Neben den Kürzungen bei der Armee gab die britische Regierung auch eine Neuausrichtung ihrer Entwicklungspolitik bekannt. London streicht demnach 16 Länder von der Liste der Empfänger von Entwicklungshilfe, darunter Russland und China. Auch der Irak, der Kosovo sowie mehrere asiatische und afrikanische Länder sollen bis 2016 schrittweise keine Hilfsgelder mehr erhalten. Dafür soll die Entwicklungshilfe für Afghanistan und Somalia aufgestockt werden. Entwicklungsminister Andrew Mitchell kündigte zudem an, dass vier "irrelevante" UN-Organisationen künftig keine Unterstützung mehr bekommen sollen.
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