Während am Tabakfabrik-Areal seit Monaten kein Stein auf dem anderen bleibt, die Bagger Platz für den geplanten „Neubau 3“ mit dem 109 Meter hohen Quadrill-Tower schaffen, machen sich die Anwohner der angrenzenden Siedlung „Wohnen beim Donaupark“ intensiv Gedanken über die künftige Gestaltung der Ludlgasse. Schon vor einigen Jahren hatte sich die Bürgerinitiative „Tabakfabrik – wir reden mit“ formiert, die sich für eine verkehrsberuhigte Ludlgasse einsetzt.
Auf die Initiative zugehen
Eine zweite Tiefgaragenausfahrt an der Unteren Donaulände konnte man bereits erwirken, aber ob die von vielen gewünschte Begegnungszone realisiert wird, steht noch in den Sternen. Doch nun wird zumindest die Politik aktiv, will FP-Stadtvize Markus Hein auf die Initiative zugehen: „Ich werde das Gespräch mit den Verantwortlichen suchen, weil ich glaube, dass ein Bürgerbeteiligungsverfahren ähnlich dem am Weißdornweg sinnvoll wäre. Allerdings werden wir uns nicht auf eine Straße beschränken, wir müssen das Ganze größer denken.“
Er will das von Anrainern und externen Experten zu diskutierende Gebiet zwischen Gruberstraße und Industriezeile eingrenzen. „Schließlich haben wir dort einen wichtigen Öffi-Knoten und die Kreuzung zur Neuen Eisenbahnbrücke“, so Hein.
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