Wieder gibt es einen neuen Höchststand bei den Aufgriffen zu verzeichnen: Mehr als 700 Flüchtlinge sind in der Vorwoche im Burgenland aufgegriffen worden, mehr als 600 davon stellten Asylanträge. Ein Teil der Migranten wurde zurückgewiesen. Hotspots sind weiterhin die Bezirke Neusiedl am See und Oberpullendorf.
Es sind vor allem junge Männer aus Afghanistan, dem Irak oder Syrien, die über die Grenze kommen. Im Norden und Mittelburgenland sind diese verstärkt anzutreffen, doch auch im Rest des Landes kommt es zu Aufgriffen.
Für Polizei und Bundesheer stellt es eine enorme Herausforderung dar, ein möglichst großes Gebiet quasi rund um die Uhr abzudecken. Der Arbeitsaufwand für die Einsatzkräfte ist gewaltig. Auch in den Registrierungsstellen, in denen die Daten der Flüchtlinge nach dem Aufgriff erfasst werden, steigt die Belastung mittlerweile von Tag zu Tag.
Weiteres Notlager geplant
Um für einen weiteren Ansturm gewappnet zu sein, ist offenbar geplant, in einer weiteren Gemeinde ein Notquartier einzurichten. Das Lager mit einigen Dutzend Feldbetten soll in Nickelsdorf entstehen.
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