Nicht nur ÖVP-Chef LH Thomas Stelzer zieht es dieser Tage in die heimatlichen Berge, auch beim SPÖ-Wahlkampfmanager Georg Brockmeyer ist das so. Vor der Ennser Hütte (auf 1295 m Seehöhe) ließ er die drei Plakate aufbauen, mit denen Parteichefin Birgit Gerstorfer ab 16. August (sechs Wochen vor der Landtagswahl am 26. September) für rote Kernthemen trommelt: Pflege, Bildung, Arbeitsplätze. Dies mit echten Mitdarstellern, etwa einer Krankenpflegerin aus dem KUK in Linz und Gerstorfers Enkeltochter. 1500 Großflächenplakate mit diesen Sujets sind geplant, später wird dann noch eine zweite Plakatwelle folgen.
Große Einheit
„Für eine erfolgreiche Wahl braucht es eine große Einheit von Person, Programm und Partei“, sagt Brockmeyer: „Daran hat es früher manchmal gemangelt, mit Birgit Gerstorfer ist das aber so geworden.“ Zudem sei die SPÖ die einzige Partei, die schon ein Regierungsprogramm vorlege. Dieses könne man auf der SPÖ-Homepage auch auf ganz spezielle Lebenssituationen maßgeschneidert bekommen. Überhaupt plant Brockmeyer einen innovativen Online-Wahlkampf und beteuert zugleich: „Das direkte Gespräch und der direkte Dialog mit den Wählerinnen und Wählern sind uns das Wichtigste.“ Deshalb sind auch viele Hausbesuche geplant.
Seitenhieb
Einen Seitenhieb auf die ÖVP hatte Brockmeyer auch: „Sie propagiert einen kurzen Wahlkampf, hat aber schon im Mai mit ihrer Plakatkampagne der Zuversicht begonnen. Da fühle ich mich schon etwas vergaukelt.“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.