Kaum erst eröffnet, rumort es schon ordentlich um den neuen Waldseilpark auf dem Pyramidenkogel. Anrainer haben einen Rechtsanwalt engagiert, der Verfehlungen bei Baubewilligung und Naturschutz anprangert. Er fordert sogar die Schließung der Freizeitanlage. Gemeindevertreter und der Parkbetreiber zeigen sich darüber verwundert. Sie betonen, dass alles rechtens sei.
„Es ist für mich verwunderlich und unverständlich, mit welchen Vorwürfen wir konfrontiert werden“, erklärt Stefan Buchsbaum, der Montag seinen Waldseilpark erstmals aufgesperrt hat. Anrainer werfen dem Jungunternehmer vor, dass es für den Park weder eine naturschutzrechtliche Bewilligung noch eine Baugenehmigung und Gewerbeberechtigung gebe.
Bauprüfung in Planung
Im Gemeindeamt zeigt man sich ebenfalls verwundert. „Die Vorwürfe sind einfach haltlos“, ärgert sich Bürgermeister Gerhard Oleschko: „Die Widmung für den Waldseilpark ist seit über einem Jahr rechtskräftig.“ Der Gemeindechef will aber auf Nummer sicher gehen. Er wird eine Bauüberprüfung anordnen. „Es gibt im Moment noch ein offenes Bauansuchen im Park, aber wir überprüfen trotzdem noch einmal die ganze Anlage“, erklärt Oleschko.
Sollte es irgendwelche Verfehlungen geben, dann werden wir dem Ganzen nachgehen und auch eine Strafe aussprechen.
Gerhard Oleschko, Bürgermeister
Den anderen Vorwürfen kontert Buchsbaum: „Wir haben ein Gewerbe nach Veranstaltungsrecht angemeldet. Außerdem hat der TÜV unsere gesamte Anlage abgenommen.“ Auch eine Naturschutzprüfung sei durch das Land erfolgt.
Missgunst im Ort
Buchsbaum ortet ein klares Motiv für das Schreiben: „Da gibt es offenbar missgünstige Leute, die einem einfach keinen Erfolg gönnen wollen.“
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