„Wer geimpft ist, kann ja trotzdem das Virus bekommen und verbreiten“, sagt Schwabegger, die hofft, dass die jetzt von Bildungsminister Heinz Faßmann ausgegebene Devise „Jedenfalls Präsenzunterricht, kein Lockdown in Schulen, kein Schichtbetrieb“ auch hält. Im Vorjahr war bekanntlich auch angekündigt worden, dass es keine Maskenpflicht in Schulen geben werde
„Gleichbehandlung!“
„Wenn die Tests einen normalen Schulbetrieb ermöglichen, sind sie das kleinere Übel“, sagt die Waldingerin, die für eine Gleichbehandlung aller Schüler und auch Lehrer eintritt. „Ich fürchte, dass sonst ein enormer Druck, sich impfen zu lassen, auf jene entsteht, die das - aus welchen Gründen auch immer - eigentlich nicht wollen.“ Gerade die Ankündigung, Impfbusse vor Schulen zu stationieren, sei „differenziert zu sehen“. Einerseits sei gut, dass es niederschwellige Angebote gebe, doch steige der Gruppendruck auf Über-14-Jährige - die ja ohne Eltern entscheiden dürfen - sich den Stich geben zu lassen, „damit sie Ruhe haben“.L
Lehrer überrascht
Auch Lehrer wurden von den Plänen überrascht – Ungeimpfte sollen einen PCR-Test auf eigene Kosten bringen müssen, während Geimpfte mit dreimal „Nasenbohren“ auskommen. Lehrervertreter Paul Kimberger sagt der, dass „Gesprächsbedarf besteht“ und die Pädagogen nicht vorgewarnt waren.
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