Montagabend brach ein 88-jähriger Mühlviertler zu einer Ausfahrt mit dem Auto auf. Als er Dienstagfrüh noch immer nicht zurückgekehrt war, meldete ihn eine Verwandte als abgängig. Polizisten erwischten den Senior zwar am Handy, wo er ist, konnte er aber nicht sagen.
Viele Mühlviertler kennen das angrenzende Tschechien wie ihre Westentasche. Auf einen 88-Jährigen aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung dürfte das nicht zutreffen. Der Senior brach am Montag gegen 18 Uhr mit seinem Auto zu einer „Ausfahrt“ auf und kehrte nicht zurück.
Nicht zurückgefunden
Am frühen Dienstagmorgen wurde er von seiner Schwiegertochter bei der Polizei als abgängig gemeldet. Zwar gelang es Beamten, den 88-Jährigen auf seinem Handy zu erreichen, seinen genauen Aufenthaltsort konnte er aber nicht nennen.
Von Verwandten abgeholt
Nur so viel: Er sei auf einer ihm unbekannten Straße in Tschechien und finde nicht zurück. Eine Anrainerin kam dem Senior zu Hilfe und erklärte den Polizisten, wo sich der Vermisste befindet. Tschechische Beamte trafen ihn in einem kleinen Ort an, der von der Bezirksgrenze rund 140 Kilometer entfernt ist. Dort wurde der 88-Jährige von Verwandten abgeholt.
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