Das Autohaus Leibetseder mit Standorten in Mauthausen und St. Georgen an der Gusen (beide in OÖ) ist insolvent. Zur Pleite geführt haben laut eigenen Angaben der schwächelnde Automarkt sowie die gestiegenen Kosten. Der Betrieb will aber weitermachen.
Am Dienstag ist über das Autohaus Leibetseder ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet worden. Das Unternehmen handelt mit Neu- und Gebrauchtfahrzeugen und betreibt zudem eine Kfz-Werkstätte. Nun ist die Firma mit acht Mitarbeitern insolvent. Laut den Gläubigerschutzverbänden KSV1870 und AKV Europa haben sich etwas mehr als eine Million Euro an Schulden bei rund 40 Gläubigern angesammelt. Die Aktiva liegen demnach bei 464.000 Euro.
Als Gründe führt das Autohaus im Insolvenzantrag die gestiegenen Fix- und Personalkosten an, die nicht in vollem Umfang an die Kunden weitergegeben werden konnten, heißt es. Zudem sei die Vorfinanzierung der Fahrzeuge teurer geworden und der Automarkt würde generell schwächeln.
Betrieb soll fortgeführt werden
Das Autohaus Leibetseder will den Betrieb aber fortführen. Die profitable Werkstätte soll bestehen bleiben, der Fahrzeughandel auf ein schlankeres Modell umgestellt werden, berichtet der AKV Europa. Den Gläubigern wird ein Sanierungsplan mit einer Quote von 20 Prozent binnen zwei Jahren angeboten. Die erste Gläubigerversammlung findet Anfang Jänner statt.
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