05.08.2021 14:05 |

Messbus in Kärnten

AKW und Müll: Rüsten gegen Strahlengefahr

Der Ausbau des Hochrisiko-Kernkraftwerkes im grenznahen Krško, ein neues Atommülllager, radioaktive Abfälle und strahlende Tschernobyl-Relikte: Die Bedrohung durch Strahlen ist ein täglicher Begleiter. Das Land rüstet jetzt gegen die Gefahr auf.

Transportunfälle und radioaktiver Müll können auch in Kärnten für Strahlen-Alarm sorgen. Mit dem Ausbau des veralteten Risiko-Atomkraftwerkes Krško, nur 80 Kilometer von Kärnten entfernt, und dem Bau eines Atommülllagers in Grenznähe, nimmt die Gefahr erneut zu.

Um für den Ernstfall gerüstet zu sein, bereitet sich das Land vor: Heute präsentieren Gesundheitslandesrätin Beate Prettner und Strahlenschutzbeauftragter Rudolf Weissitsch einen in Kärnten entwickelten Strahlenmessbus, um im Notfall schnell reagieren zu können. Auch die radioaktive Belastung im Boden und in Pilzen (Cäsium 137) kann mit dem Bus eruiert werden.

Thomas Leitner
Thomas Leitner
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Sonntag, 26. September 2021
Wetter Symbol