Fast nur Tagesgäste

Die Betten bleiben in Hallstatt meist leer

Oberösterreich
29.07.2021 11:00
Die Straßen von Hallstatt füllen sich wieder mit Touristen, aber die Betten im Weltkulturerbe bleiben weiter leer. „Wir haben weniger Nächtigungen als im Vorjahr, damit hat niemand gerechnet“, ist Bürgermeister Alexander Scheutz enttäuscht.

Die Ferien bringen die Gäste zurück – vor allem die Tagesbesucher. „Der Hauptteil der Touristen kommt aus Österreich, auch die Tschechen ziehen an“, heißt es aus dem Tourismusbüro. Vor Corona hatte man sich vor Besuchern kaum wehren können und ein Zeitfenster-System für Busse installiert. „Nur“ 54 Busse pro Tag sind zugelassen. Aber diese Anzahl wird derzeit bei weitem nicht erreicht.

(Bild: BARBARA GINDL)

Mehr Zeit vor Ort
„Die Gäste nehmen sich zwar mehr Zeit, buchen eine Schifffahrt am See oder besuchen das Salzbergwerk“, weiß Scheutz. Die Nächtigungszahlen aber seien noch sehr überschaubar. Im Mai wurden statt 13.600 Übernachtungen nicht einmal 2000 im beliebten Weltkulturerbeort registriert – unter den Gästen waren 1300 Österreicher.

(Bild: Honorar)

Übersee-Gäste fehlen
Oberösterreichweit sind die Zahlen auch noch weit vom Vor-Corona-Niveau entfernt, aber vor allem die Einheimischen haben ihrem Land die Treue gehalten – siehe Grafik. Gäste aus Asien blieben überwiegend aus, und auch im Herbst dürfte sich die Lage nicht bessern. Die Buchungszahlen sind angesichts der drohenden vierten Welle überschaubar und damit steht der Ganzjahrestourismus auf der Kippe.

(Bild: Dostal Harald)

Pinkel-Ärger
Beschwerden ganz anderer Art haben viele der 770 Hallstätter an ihren Ortschef gerichtet. Viele männliche Touristen knausern offenbar, vor allem bei der Toilettenbenutzung, die 50 Cent kostet

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