Das große Ziel von Ländle-Weitspringerin Annika Rhomberg bei der U20-EM in Tallinn (Est) war ein Sechs-Meter-Sprung. Diese Marke verpasste die 17-jährige Satteinserin am Samstag in der Qualifikation gerade einmal um zwei Zentimeter.
Auf den Einzug ins Finale der Top-Zwölf fehlten der TS Gisingen-Athletin auch nur 13 Zentimeter. „Auch, wenn Annika im ersten Moment sehr enttäuscht war, kann sie mit der Leistung bei ihrer ersten Großveranstaltung zufrieden sein“, sagte VLV-Sportdirektor Sven Benning, der als ÖLV-Delegationsleiter in Estland vor Ort ist. „Obwohl es mit den sechs Metern nicht geklappt hat - sie hat sich als U18-Athletin trotzdem gut verkauft.“
Bereits am Donnerstag war der Fußacher Oluwatosin Ayodeji um lächerliche zwei Zentimeter am Einzug ins Weitsprung-Finale gescheitert. „Er hätte es draufgehabt, dass hat man beim Einspringen gesehen“, analysiert Benning. „Derzeit fällt es ihm aber schwer, seine Topleistungen im Wettkampf abzurufen. Daraus müssen wir lernen.“ Jetzt ist für den EYOF-Sieger von 2019 eine Woche Pause angesagt - auch um seinen, in Tallinn erneut zwickenden, Oberschenkel auszukurieren.
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