Schon am Samstag rollt in der Eliteliga wieder der Ball. Elf Mannschaften starten dann in Vorarlbergs höchster Amateurliga in die neue Saison, in der 19 der 22 Runden im Herbst ausgetragen werden. Die letzten drei Runden des Grunddurchgangs stehen im Frühjahr auf dem Programm.
Der gelockerte Spielplan wurde bei den Vereinen positiv aufgenommen. „Das entspannt alles ein wenig, der Aufwand ist so schon groß genug“, sagt Wolfurt-Sportchef Sebastian Spettel, „aber jetzt können wir uns auf eine spannende Liga freuen, in der jeder jeden schlagen kann - auch wenn die Bregenzer mit ihrem XXL-Kader zu favorisieren sind.“
Seine Wolfurter sieht Spettel im vorderen Mittelfeld, aber nicht als Anwärter auf die zwei Plätze für die Regionalliga West. „Wir haben Qualität verloren, da müssen wir uns ehrlich sein. Aber wir werden unsere Punkte machen.“ Neben SW Bregenz gehört auch der VfB Hohenems zum engeren Favoritenkreis, obwohl Prognosen in der Eliteliga erfahrungsgemäß schwierig sind. Mit dem vordersten Plätzen definitiv nichts zu tun haben werde der Aufsteiger FC Egg, stellt deren Mittelfeldmotor Murad Gerdi lachend klar. „An die Regionalliga denken wir sicher nicht. Unser Ziel ist ganz klar: Die Liga halten. Alles andere ist eine Draufgabe.“
Nach dem Abschied von Coach Denis Sonderegger in Richtung schweizer Promotion League hat Daniel Sereinig das eingespielte Wälder-Team übernommen. Der Neo-Coach will aber den eingeschlagenen Weg seines Vorgängers weiterführen. „Wir haben uns in den letzten Jahren enorm entwickelt“, sagt Gerdi, „aber es gibt immer eine Steigerung!“
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