Am Dienstag startet für die 17-jährige Satteinserin Annika Rhomberg und den 18-jährigen Fußacher Oluwatosin Ayodeji das Abenteuer U20-Europameisterschaft in Tallinn. Während sich die TS Gisingen-Athletin zuletzt mit einer Wahnsinnsserie ihr EM-Ticket geholt hatte, läuft es beim EYOF-Sieger von 2019 in diesem Sommer bislang noch nicht nach Wunsch.
Mit Gold beim EYOF 2019 in Baku (Ase) ging der Stern von Weitspringer Tosin Ayodeji auf. Ein Rekordsatz folgte dem nächsten - vorläufiger Höhepunkt: seine 7,71 Meter am 7. August 2020 in Gisingen. Ein Flug, dank dem der Fußacher die vorige Freiluftsaison sogar als zweitbester Europäer auf Rang drei der U18-Weltbestenliste beenden konnte.
Ganz anders bislang die Situation im Jahr 2021: Abgesehen von den 7,21 Meter Anfang Mai in Götzis, hat der nun in der U20-Klasse antretende Ayodeji - auch verletzungsbedingt - keine Weite stehen. „Tosin wusste, dass ein Wellental kommen kann und der Weg nach oben kein Selbstläufer ist“, sagt VLV-Sportdirektor Sven Benning, der heute - als Delegationsleiter des ÖLV - mit seinem Schützling von München aus zur U20-EM nach Tallinn (Est) abhob.
„Das erste Ziel dort ist die Final-Qualifikation“, unterstreicht Benning. „Dafür wird Tosin 7,20 Meter oder mehr brauchen.“ Im Vorjahr kein Thema. Und heuer? „Er hat das sicherlich drauf, aber in diesem Jahr ist schon viel passiert.“
Der 18-jährige Ayodeji ist nicht der einzige VLV-Starter. Mit Annika Rhomberg sitzt heute ein zweites Weitsprung-Ass aus dem Ländle im Flieger nach Tallinn. Sie Die 17-Jährige hatte sich im Juni in Rif mit einer Super-Serie - vier von sechs Sprüngen waren weiter als sechs Meter - qualifiziert.
„Wenn ihr in Estland ähnliches gelingt, ist für Annika alles möglich“, weiß Benning, der damit rechnet, dass die TS Gisingen-Athletin eine Weite um die 6,10 Meter springen muss, um bei ihrer ersten internationalen Großveranstaltung ins Finale einzuziehen.
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