Eine Gold-Hoffnung

Medaillencheck: So stark sind Kärntens Tokio-Asse

Kärnten
05.07.2021 10:55

Bei Olympia in Rio 2016 hatte Kärnten elf Athleten am Start - keiner kam mit Edelmetall zurück. Nach Tokio düsen diesmal sieben Asse - am 23. Juli geht’s los. Die „Krone“ checkt unsere Medaillen-Chancen:

GOLD-HOFFNUNG: 
Magdalena Lobnig. Die Völkermarkter Ruderin ist Österreichs große Hoffnung - sogar auf Gold! Denn die 30-Jährige holte heuer den Gesamtweltcup, ist Vize-Europameisterin. „Ich fahre immer auf Sieg“, sagt Magda. Den letzten Feinschliff holte sie sich zwei Wochen am Weißensee, am 15. Juli erfolgt der Abflug: „Um viel Jetlag zu vermeiden, gehe ich die letzten drei Tage jeweils eine Stunde früher zu Bett. Somit muss ich dort nur fünf Stunden aufholen.“

MEDAILLEN-FAVORITIN: 
Nadine Weratschnig. Ihren eigenen Coach darf sie nicht mitnehmen - den Streit mit dem Verband muss die Klagenfurter Kanutin ausblenden. Dann ist sie im Canadier eine Bank „Ich will eine Medaille!“, sagt die 23-Jährige, die heute losfliegt, zuletzt Weltcup-Dritte wurde.

EDELMETALL-ANWÄRTER:
Felix Oschmautz. Der Maria Saaler Kajak-Kollege holte beim letzten Weltcup gar Silber, ist ein Fixkandidat fürs Finale. „Das ist das Minimalziel. Unter zehn Läufern ist dann alles drin“, weiß der 21-Jährige.

BENÖTIGT TRAUMTAG:
Lisa Perterer. Platz drei bei der Generalprobe im Triathlon-Weltcup – der Villacherin macht aber ihre Schnittverletzung am Fuß noch zu schaffen. „In Tokio sollte ich schmerzfrei sein. Um vorne reinzukommen, muss auch der Rennverlauf passen“, sagt die 29-Jährige, die auch im Team antritt.

KAUM CHANCEN: 
Christian Schumach. Der St. Veiter Dressurreiter (39) gönnte Top-Pferd „Te Quiero“ eine Pause, morgen geht es nach Aachen in die Quarantäne: „Im Team ist das Finale der Top-8 drin, im Einzel will ich die Top-18.“
Katrin Khoddam-Hazrati. Die 34-jährige Vielseitigkeits-Reiterin aus Velden will auf Stute „Cosma“ mithalten: „Das vordere Drittel ist unser Ziel – viel hängt natürlich vom Pferd ab.“
Heiko Gigler. Der Schwimmer hatte das Limit um vier Hundertstel verpasst, darf dank Weltverbands-Entscheid doch mit. „Ich will über 50 m Kraul erstmals unter 22 Sekunden bleiben“, so der 25-Jährige aus Malta.

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