Nur noch verkohlte Überreste sind von der Sennerei der Alexanderhütte auf der Millstätter Alm nach einem Brand übrig (wir haben berichtet). Hütten-Chef Franz Glabischnig will aber nicht aufgeben, sondern mit der Käseproduktion weitermachen. Ermittler der Polizei klärten Sonntag die Brandursache: bauliche Mängel.
Franz Glabischnig will sich durch den schweren Schicksalsschlag nicht entmutigen lassen: „Die Schweine werden wir anderen Landwirten geben, da wir für sie keinen Platz mehr haben. Die Kühe behalten und melken wir aber weiterhin.“
Mit der Käseproduktion will der Hüttenwirt, dessen Sennerei in der Nacht auf Samstag auf der Millstätter Alm niedergebrannt ist, weitermachen: „Wir geben nicht auf! Wir haben so viel Liebe in die Arbeit gesteckt. Produziert wird vorübergehend bei uns in der Milchkammer am Hof im Tal, die Kühe werden auf der Alm gemolken. Der Melkstand konnte zum Glück gerettet werden“, sagt der Bauer. Wenn die Versicherungsangelegenheiten geklärt sind, will der Oberkärntner neue Pläne für den Betrieb auf der Alm schmieden.
Sonntag konnten Brandexperten die Ursache für das verheerende Feuer ermitteln: „Der Kamin im Bereich des Daches wies bauliche Mängel auf.“ Gäste hatten Freitagabend den Ofen für die Sauna eingeheizt. Dabei dürfte dann das Feuer auf das Gebäude übergegriffen haben.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.