Schlechte Vorbereitung kann man einem Drogenlenker aus Lindau, direkt über der Grenze zu Vorarlberg, nicht vorwerfen: Der Mann hatte für den Fall der Fälle einen Beutel „clean urin“ in der Hosentasche dabei. Trotzdem fiel der polizeilich veranlasste Drogentest positiv aus.
Am Sonntagabend führten deutsche Polizeibeamte am Bahnhof Lindau eine Verkehrskontrolle durch. In einem Pkw fanden die Beamten eine Zigarettenschachtel, die mit Marihuana gefüllt war. Weder der Lenker noch sein Beifahrer wollten wissen, wem die Schachtel gehört. Daraufhin ordneten die Polizisten einen Drogentest an. Dabei entdeckten sie, dass der Fahrer einen Beutel „clean urin“ in der Hosentasche bei sich trug.
Immer wieder tragen Drogenlenker einen Beutel mit dem synthetisch hergestellten Urin mit sich herum, um im Falle eines Drogentests ein negatives Ergebnis liefern zu können. In diesem Fall aber ging die Rechnung nicht auf. Der Test fiel positiv aus, den Fahrer erwarten einige Anzeigen.
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