Schock in Wien

Heftige Impfreaktion erlitten: Mann gerettet

Wien
13.06.2021 12:52

Schockmoment am Freitag in einer der sogenannten Wiener Impfboxen: Plötzlich trat bei einem Patienten eine heftige Impfreaktion auf, der Mann erlitt einen anaphylaktischen Schock. Der Arzt schritt jedoch sofort ein und konnte so das Leben des Patienten retten.

Wie die Ärztekammer Wien am Sonntag mitteilte, habe der Arzt sofort entsprechende Maßnahmen gesetzt. So erhielt der Patient unter anderem noch vor Ort eine Infusion und konnte auf diese Weise schnell stabilisiert werden. Zur Abklärung wurde der Mann in ein Spital gebracht. „Dem Patienten geht es mittlerweile wieder gut“, heißt es dazu in einer Aussendung.

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Alleine aus diesem Grund muss daher das Impfen in Österreich auch in Zukunft in ärztlicher Hand bleiben.

Bernhard Salzer, Ärztekammer für Wien

Anaphylaktische Schocks kommen als Reaktion auf Impfungen äußerst selten vor. Dennoch können diese aber lebensbedrohlich sein. So drohen Atemnot, Kreislaufstillstand und schließlich sogar Organversagen. „Umso wichtiger ist es daher, Anzeichen einer Anaphylaxie rechtzeitig zu erkennen und medizinische Gegenmaßnahmen einzuleiten“, heißt es dazu. In Wien hatte sich erst Anfang Mai ein ähnlicher Fall ereignet.

Die meisten anaphylaktischen Reaktionen werden durch Insektenstiche ausgelöst.

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