Die Fronten sind verhärtet: Während die einen die erfolgreiche Wiederansiedelung von Wolf und Bär für eine romantische Illusion halten, pochen die anderen auf die Existenzberechtigung der Beutegreifer.
Wolf, Bär und Luchs streng geschützt
So auch der steirische Landesjägermeister Heinz Gach: "Wenn Tiere zu uns einwandern, die schon einmal da waren, müssen wir schauen, wie ein Miteinander funktioniert. Ein Abschuss kann nicht die Lösung sein, zumal dies ja auch gar nicht erlaubt ist! Wolf, Bär und Luchs sind nach Europarecht besonders streng geschützt."
Agrarlandesrat Hans Seitinger bläst in dasselbe Horn: "Grundsätzlich kann man nichts gegen Raubwild haben, weil es einen natürlichen Zuzug gibt. Allerdings braucht es Managementpläne, die den Umgang mit der Verbreitung klar regeln."
Bauern sehen Handlungsbedarf
Die Standesvertretung der Bauern sieht zudem in der Schadensabgeltung Handlungsbedarf: "Zumindest der materielle Verlust muss kompensiert, Vorsorgemaßnahmen wie das Anbringen spezieller Zäune sollten getroffen werden", so Rosi Wilhelm von der Kammer. Zuletzt wurden übrigens in Stanz und am Wechsel Wölfe gesichtet.
von Barbara Winkler, "Steirerkrone"
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