2010 hat für die Hypo wieder mit einem "hohen Verlust" geendet, die Zahlen werden noch nicht genannt, der Abgang liegt laut Kranebitter aber deutlich unter 2009. Damals lag der Netto-Verlust bei 1,58 Milliarden Euro. Spekulationen, dass es wieder eine Milliarde geworden ist, wurden am Freitag nicht kommentiert.
2010 sei das Jahr des Aufräumens gewesen. Ins Visier genommen habe man das Jahr 2012, indem man wieder profitabel sein will. Kranebitter betont, dass es wichtig sei, den Weg in Richtung 2012 eingeschlagen zu haben. Auf 22 Milliarden Euro belaufen sich derzeit die Haftungen durch Land Kärnten und Bund. Bis 2017 muss dieses Volumen zurückgezahlt sein.
Wann die Bank wieder reprivatisiert wird, wird von der EU abhängen, sagte Kranebitter. Üblicherweise gibt die EU-Kommission einen fünfjährigen Fahrplan vor. Laut Kranebitter muss es das Ziel sein, diesen Zeitraum möglichst zu verkürzen und die Bank - fast auf die Hälfte redimensioniert - so zu verkaufen, dass die Republik am Ende einen großen Teil des eingesetzten Geldes zurück bekommt.
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