Weltbank warnt
“Keine billigen Preise mehr für Nahrungsmittel”
"Wir werden keine billigen Nahrungsmittelpreise mehr sehen, denn wir haben es mit einem langfristigen Phänomen zu tun", so Weltbank-Direktorin Ngozi Onkonjo-Iweala zu den weltweit steigenden Preisen. Um einen noch stärkeren Anstieg zu vermeiden, empfahl sie höhere Investitionen in Afrika. "Denn mehr als 50 Prozent der anbaufähigen Flächen befinden sich in Afrika."
Eine starke Regulierung der Rohstoffmärkte hält die Weltbank dagegen für den falschen Weg. "Wir brauchen eine gewisse Regulierung, aber keine harte Hand", sagte Onkonjo-Iweala. "Wir müssen die Rohstoffmärkte in Schlüsselregionen wie Afrika weiterentwickeln, um den Landwirten die Planung zu ermöglichen."
Die Weltbank sieht in den steigenden Nahrungsmittelpreisen eine Gefahr für die globale Konjunkturerholung und soziale Stabilität. "Das trifft die Ärmsten am härtesten", sagte die Direktorin.
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