„Ich brauch’ Geld“, hatte die Schülerin am Telefon ihre Mutter angebettelt. Kurz darauf wurde deren Wohnungstüre eingetreten. Ein Arbeiter (23), ihre Tochter und ein weiterer unbekannter Mann, die mit einem Taxi zum Tatort gefahren waren, stürmten in die Wohnung. „Aus Angst sperrte sich die Mutter im Bad ein und ihr Lebensgefährte versteckte sich in der Küche“, schildert ein Polizist. Das Mädchen, das genau wusste, wo seine Mutter Geldreserven versteckt hielt, lief sofort in das Wohnzimmer und stahl die Handkasse.
Das Trio flüchtete mit dem Taxi, das gewartet hatte, Richtung Klagenfurt. „Noch im Fahrzeug brachen die drei die Geldkassette auf und stahlen daraus 1.600 Euro Bargeld“, so Kripo-Chefinspektor Alfred Fina.
Schülerin und Komplize sind drogenabhängig
Die leere Handkasse warfen die Täter anschließend in einen Müllkübel neben einer Bushaltestelle in der Nähe des Klagenfurter Pfarrplatzes und tauchten unter. Fina: „Wir gehen in diesem Fall von Beschaffungskriminalität aus, denn zumindest die 16-jährige Schülerin und der 23-jährige Arbeiter sind polizeibekannt und drogenabhändig.“ Eine Fahndung nach dem Trio läuft. Laut Polizeistatistik mehren sich die Fälle von Beschaffungskriminalität stark.
von Hannes Wallner, Kärntner Krone
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