Kampf um mehr Geld

Wird Linz zu einem EU-Verkehrs-Knotenpunkt?

Oberösterreich
23.01.2011 17:52
Im Landes-Verkehrsressort und im Verkehrsministerium wird derzeit an einer für Oberösterreichs Zukunft sehr wichtigen Weichenstellung gearbeitet: Linz soll (neben Wien) als "Knoten europäischer Bedeutung" im Kern-Verkehrsnetz der EU verankert werden – was z.B. für den Ausbau der Pyhrn-Bahnachse entscheidend ist.

Die Europäische Kommission arbeitet derzeit an einer Revision ihrer Leitlinien für das transeuropäische Transportnetzwerk (TEN-T). Dabei werden "Knoten europäischer Bedeutung" festgelegt, die mit einem Kernnetz verbunden werden. Derzeit würde – in den Augen der EU – nur der Großraum Wien die Kriterien für so einen bedeutenden Knoten erfüllen.

Seit Herbst 2010 aber bemühen sich Verkehrsministerium und Landes-Verkehrsreferent Hermann Kepplinger (SPÖ), Linz als zweiten österreichischen Knoten bei der EU durchzubringen.

Das wäre unter anderem eine Grundvoraussetzung, insbesondere die Nordsüd-Bahnachse (Summerauerbahn, Pyhrnbahn) in eine Einstufung als Priorität 2 durchzubringen und damit der Brenner- und der Tauernstrecke gleichzustellen. Für die Investitionen in solche Strecken zahlt die EU etwa 20 Prozent mit.

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