Diskriminierung

Nach dem Gerichts-Entscheid: Reform bei Seniorentarifen

Kärnten
22.01.2011 17:35
Die Seniorentarife bei den Verkehrsbetrieben sind gesetzeswidrig, das hat der Verfassungsgerichtshof (VfGH) entschieden. Männer erhalten nämlich erst ab 65 Jahren Vergünstigungen, Frauen schon mit 60. Jetzt sollen aufgrund der neuen Rechtslage auch die Tarife bei den "Kärntner Linien" reformiert werden. Wie genau, das soll erst in Verhandlungen geklärt werden.

Die Kärntner Linien sind ja ein Verbund von ÖBB, Postbus, den Stadtwerken Klagenfurt und etlichen privaten Busunternehmen.
Bis jetzt gilt: Frauen ab dem 60. Geburtstag und Männer ab dem 65. Geburtstag zum Tag des Reiseantritts erhalten Einzel- und Tageskarten zum Sparpreis. 

Das sei aber, erklärte VfGH-Präsident Gerhard Holzinger, eine Diskriminierung. Harald Raffer, der Sprecher der Stadtwerke Klagenfurt: "Wir müssen in Verhandlung mit unseren Partnern die Richtlinien der neuen Rechtslage anpassen." Möglicherweise wird eine einheitliche Altersgrenze eingeführt – 60 oder 65. Oder – wie in Oberösterreich bei den "Linzer Linien" – jeder erhält eine Ermäßigung, der einen gültigen Pensionsbescheid vorlegt.

von Martin Radinger, "Kärntner Krone"

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