Schreck zu Neujahr

Mann schoss zu Silvester auf Haus – ausgeforscht

Oberösterreich
18.01.2011 14:09
Ein 64-jähriger Mann, der in der Silvesternacht im Bezirk Wels-Land mehrere Schüsse aus einer Faustfeuerwaffe abgegeben hat, ist nun von der Polizei ausgeforscht worden. Bei dem "Schussattentat" war die geschlossene Jalousie eines 1.300 Meter entfernt liegenden Hauses getroffen worden.

Der Schütze habe sich bei der Einvernahme damit gerechtfertigt, er habe nicht an die neu entstandene Siedlung gedacht, teilte die Sicherheitsdirektion am Dienstag mit.

Schuss nach Mitternacht
Kurz nach Mitternacht durchschlug das Projektil eine Terrassentür-Jalousie und prallte an der Fensterscheibe ab. Die Bewohner des Hauses befanden sich zu diesem Zeitpunkt gemeinsam mit Gästen im angrenzenden Wohnzimmer. Sie konnten den Aufprall deutlich hören, verletzt wurde niemand. Das Projektil blieb zwischen der geschlossenen Terrassentür und der heruntergelassenen Jalousie am Boden liegen.

Bei dem nun ausgeforschten 64-jährigen Schützen stellte die Polizei neben der Tatwaffe noch einen Revolver samt Munition sicher. Gegen ihn wurde ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen. Er wurde zudem angezeigt.

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