Großteil leugnet

14 Angeklagte bei großem Schlepperprozess in Linz

14 mutmaßliche Schlepper stehen heute in Linz vor Gericht. Sie sollen rund 100 Leute, die aus dem Irak, Syrien oder dem Iran nach Österreich geflüchtet waren, weiter nach Deutschland gebracht, pro Person Anklage 300 bis 400 Euro kassiert haben. Der Großteil der Angeklagten ist nicht geständig.

Ein Angeklagter soll eine fünfstellige Summe mittels des „Kafala“-Systems an einen möglichen Hintermann verschoben haben. Dabei handelt es sich um ein im arabischen Raum übliches Zahlungssystem, das keinerlei Regularien unterliegt und sich daher auch nur schlecht nachvollziehen lässt.

Falsche griechische Pässe
In einem weiteren Fall geht es auch um die Ausstellung falscher griechischer Pässe. 18 Verhandlungstage sind anberaumt, der Prozess findet unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen statt. Ein Urteil wird am 24. Juni erwartet. Den 13 Irakern und dem Briten drohen Strafen zwischen einem und zehn Jahren. Es soll noch weitere Hintermänner geben.

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Mittwoch, 23. Juni 2021
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