Krebspatientin sagt:

„Ich lebe nur noch dank meiner Tochter Nina“

„Ich lebe nur noch dank meiner Tochter Nina. Ohne sie hätte ich mich selber schon vor Jahren aufgegeben“ - Krebspatientin Karin P. (59) aus Liezen (Stmk.) wurde von Teams des Klinikums Wels-Grieskirchen und der Linzer Uni-Klinikums operiert. Eine medizinische Meisterleistung rettete ihr Leben.

„Es war 2013. Ich hab’ die Diagnose Lungenkrebs bekommen. Ein vier Zentimeter großer Tumor, ziemlich fortgeschritten, rechts, am Eingang zur Lunge. Angeblich nicht operabel. Die Ärzte in meinem steirischen Spital haben gesagt, ich soll mir sieben Ziele setzen. Aber nicht, dass ich meine Enkerl aufwachsen sehen werde“, sagt Karin P. (59): „Ich war so fertig, ich wollte aufgeben. Aber meine Tochter Nina, sie war damals 18, hat sich hingesetzt, im Internet recherchiert und dann alle großen Spitälern angeschrieben. Tatsächlich hat sich die Innsbrucker Uni-Klinik gemeldet. Dort wurde ich operiert“.

Leidensweg war nicht zu Ende
Die Eingriffe waren erfolgreich, doch der Leidensweg nicht zu Ende. Nach der Entfernung des rechten Lungenflügels sowie einer anschließenden Strahlentherapie wurde zuerst 2016 und dann 2020 erneut Lungenkrebs diagnostiziert.

In Wels operiert
„Der Innsbrucker Professor war schon in Pension. Meine Tochter hat wieder recherchiert. Diesmal kam ich in die Lungenabteilung des Klinikums Wels-Grieskirchen“, erzählt Karin P.. Mithilfe eines zusätzlichen Ärzteteams vom Kepler Universitätsklinikum wurde die schwerkranke Patientin im Februar in Wels operiert.

Multidisziplinäre Teamarbeit
„Multidisziplinäre Teamarbeit in einem multiprofessionellen Team ist Voraussetzung und der Schlüssel zum Erfolg“, sagt Florian Tomaselli, Bereichsleiter Thoraxchirurgie am Kepler Uniklinikum und Klinikum Wels-Grieskirchen.

„Sie hat mich gerettet“
Karin P. ist den Medizinern sehr dankbar. Noch mehr aber Tochter Nina: „Ohne ihre Unterstützung würde ich heute nicht da sitzen. Sie hat mich gerettet.“

Christoph Gantner
Christoph Gantner
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Montag, 21. Juni 2021
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