So ist der verendete Rehbock, der auf einem Feld zwischen Föderlach und Wudmath von einem 34-jährigen Kraftfahrer gefunden wurde, der erste Fall von Wilderei in der Gegend. "Wir glauben nicht, dass das mit der Sache im Lavanttal zu tun hat", meint ein Ermittler. Der Täter hat den Kopf des Wilds wohl als Trophäe fachgerecht abgetrennt, den Kadaver aber unwaidmännisch liegen gelassen.
In St. Gertraud im Lavanttal dagegen legte ein Unbekannter nur den Kopf eines Rehs auf eine Wiese. "Er wurde so platziert, dass ein bestimmter Nachbar dies sehen sollte", schildert eine Beamtin. Da der Mann, der erst vor Kurzem das Grundstück hier gekauft hat, schon mehrmals Opfer von Böswilligkeiten geworden sein soll, wird ein Racheakt vermutet. "Das Reh wurde woanders getötet; möglicherweise war der Kopf sogar schon eine Weile tiefgefroren, ehe er hingelegt wurde."
3.000 Euro Kopfgeld für Serienwilderer
Was hinter solchen Anschlägen stecken soll, glauben Insider aus der Jägerschaft zu wissen: Mit Jahresbeginn wurden viele Jagden neu vergeben, was mitunter zu Neid oder Zorn über erhöhte Preise führt. "Da geht's schließlich auch um viel Geld", heißt es. Nichtsdestotrotz läuft im Lavanttal die Jagd auf einen Serienwilderer weiter. Für seine Ergreifung gibt's 3.000 Euro.
von Kerstin Wassermann, "Kärntner Krone"
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.