Verdächtige in Haft
“Spektakuläre” Terroranschläge in Athen vereitelt
Die Polizei geht davon aus, dass die Tatverdächtigen noch vor dem Prozess gegen Angehörige der "Verschwörung der Feuerzellen" einen oder mehrere spektakuläre Anschläge verüben wollten. 13 mutmaßliche Mitglieder der Untergrundorganisation müssen sich ab Montag in einem Hochsicherheitsgefängnis in der Nähe von Athen vor Gericht verantworten.
Die Gruppe hatte in den vergangenen zwei Jahren mehrere Bombenanschläge verübt. Mitglieder stehen auch in dem Verdacht, eine Reihe von Briefbomben an europäische Politiker geschickt zu haben. Eine dieser Bomben landete auch im Kanzleramt. Weitere Prozesse gegen andere Mitglieder der Organisation sollen in den kommenden Monaten beginnen.
Nach der Verhaftung der vier Tatverdächtigen hatten Beamte der griechischen Antiterroreinheit am Freitag eine 27-jährige Deutsche im Athener Stadtteil Perissos festgenommen. Sie soll Verbindungen zu den vier mutmaßlichen Terroristen gehabt haben.
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