Experten sprechen

Blackout elektrisiert Landtag in Oberösterreich

Die laut Bundesheer-Gefahrenvorschau recht große Gefahr eines „Blackouts“ (flächendeckender Stromausfall) „elektrisiert“ heute, Donnerstag, den Sicherheitsausschuss des Landtags. Experten sind eingeladen.

Zwei Anträge zum Thema Blackout-Vorsorge werden heute mit Expertenhilfe „durchleuchtet“ – leider in nicht-öffentlicher Sitzung. Denn was die Vertreter von Zivilschutzverband, Landesfeuerwehrverband, Städtebund und Gemeindebund zur Bewältigung eines flächendeckenden, einige Stunden oder womöglich gar Tage anhaltenden Stromausfalls zu sagen haben, wäre schon generell interessant.

Besprochen wird zum Einen der SPÖ-Antrag, für den Katastrophenfall in den Gemeinden zentrale Anlaufstellen mit Notstromversorgung zu schaffen. SPÖ-Klubobmann Michael Lindner spricht poetisch von „Leuchttürmen“. Diese sollen sanitäre Anlagen, Koch- und Bevorratungsmöglichkeiten, Handysteckdosen, etc. zur Verfügung stellen.

Trinkwasserversorgung als Thema
Der zweite Antrag von den Grünen betrifft die Sicherstellung der Trinkwasserversorgung im Blackout-Fall. Den wenn der Strom länger ausfällt, und damit auch Pumpen, werden viele Mensachen rasch am Trockenen sitzen – außer der jeweilige Wasserversorger hat ein Notstromaggregat mit ausreichendem Dieselvorrat. Genau das zu gewährleisten, ist das Hauptanliegen vom grünen Klubobmann Gottfried Hirz.

Werner Pöchinger
Werner Pöchinger
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Freitag, 18. Juni 2021
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