Pkw rast in Gläubige

Massenpanik in Indien fordert über 100 Todesopfer

Ausland
14.01.2011 21:50
Bei einem der populärsten hinduistischen Feste sind am Freitag in Süden von Indien über 100 Menschen bei einer Massenpanik ums Leben gekommen, 25 weitere wurden verletzt. Auslöser war Polizeiangaben zufolge ein mit Pilgern voll besetzter Geländewagen, der in eine Menschenmenge raste.

Die Gläubigen hätten sich auf dem Heimweg vom Sabarimala-Schrein im Bundesstaat Kerala befunden, wo sie zuvor gebetet hatten, teilte ein Sprecher der örtlichen Polizei mit. Sie seien auf einem schmalen Pfad durch einen hügeligen Wald unterwegs gewesen, als das Unglück passierte.

Tote durch Massenpaniken sind in Indien keine Seltenheit. Oft kommen zu religiösen Anlässen auf engstem Raum zahlreiche Gläubige ohne ausreichende Sicherheitsvorkehrungen zusammen. 

So kamen etwa im März im Bundesstaat Uttar Pradesh 63 Menschen ums Leben, als in einem Tempel anlässlich einer Feier kostenlose Nahrungsmittel und Kleidung an Arme ausgegeben wurden. Im Jahr 2008 wurden über 145 Pilger bei einer Massenpanik an einem abgelegenen Tempel am Fuße des Himalaya getötet.

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