Investitionen:

WIFO-Chef rennt bei der SP offene Schultüren ein

Mit seinem Appell im großen „Krone“-Interview, ein breites Modernisierungsprogramm für Schulen zu starten, rennt der künftige WIFO-Chef Gabriel Felbermayr bei der Landes-SPÖ weit offene Türen ein. Denn eines ihrer Herzensthemen ist der große Rückstau bei den vielen überfälligen Schulsanierungen in Oberösterreich.
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„Wir müssen in unsere Schulen investieren“, so die Botschaft Felbermayrs im großen „Krone“-Interview mit Kollegin Elisabeth Rathenböck in der Freitag-Ausgabe. Dies auch „im Sinne einer Wiedergutmachung. Es sind ja unsere Kinder,die besonders unter der Krise leiden“, weiß der künftige WIFO-Chef mit Wurzeln in Bad Hall (Steyr-Land).

Oberösterreichs SPÖ ist froh über diesen unverhofften Partner im Geiste, reitet sie doch schon seit Jahren auf dem Thema der schleppenden Schulsanierung in Oberösterreich herum – zuletzt erst vor einer Woche wieder in der „Krone“.

WLAN und Virenfilter
„Die Forderungen vom Wirtschaftsexperten Felbermayr decken sich mit unseren Landtagsinitiativen“, bekräftigt daher SPÖ-Klubobmann Michael Lindner: „Wir brauchen moderne, gut sanierte Schulen mit zeitgemäßem WLAN und wirksamen Lüftungsfiltern.“ Und – auch eine der Lehren aus der Pandemie – mit großzügigem Platz: „Wie klein dürfen Klassenräume sein?“, soFelbermayr provokant.

20 Jahre Wartezeit
Sanierung und Modernisierung tut also not. Lindner sieht da viel Nachholbedarf: „Die Realität in OÖ ist leider schlimm. Auf Schulsanierungen ist meist 20 Jahre Wartezeit und zukunftsorientierte Lösungen scheitern meist an der Finanznot der Gemeinden.“, mahnt er.

 OÖ-Krone
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