"Krone": Herr Primarius Dr. Rudolf Likar, wie steht es um den Schwerverletzten?
Dr. Rudolf Likar: Es geht dem Villacher erstaunlich gut. Dank der hervorragenden Ersthilfe durch den Notarzt auf der Piste und der ausgezeichneten Versorgung durch die Aufnahmeärzte im Klinikum haben wir ihn recht stabil übernommen.
"Krone": Liegt der Patient denn noch im Koma?
Likar: Es wurde Zeit, ihn aus dem Tiefschlaf zu holen. Es besteht ja keine Lebensgefahr mehr für ihn.
"Krone": Der Villacher wurde doch vom Teil eines Holzzauns durchbohrt!
Likar: Ja, aber er hatte einen Schutzengel oder Glück im Unglück. Das Teil ist nicht ganz durchgegangen. Nur wenige Zentimeter haben da wohl über Leben und Tod entschieden.
"Krone": Was wäre sonst passiert?
Likar: Ein paar Zentimeter weiter links, und sein Herz wäre durchbohrt worden. So hat der Mann natürlich Rippenbrüche erlitten und eine relativ leichte Verletzung der Lunge.
"Kärntner Krone"
Symbolbild
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