Terror-Verdacht
USA: Erneut Pakete in Flammen aufgegangen
Der Brief sei an Heimatschutzministerin Janet Napolitano adressiert gewesen, hieß es. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür aber nicht. Das Postamt sei geräumt worden und Sprengstoffexperten der Polizei seien vor Ort. Hinweise auf Verletzte gibt es demnach nicht.
Laut einer FBI-Sprecherin wiesen erste Erkenntnisse auf einen Zusammenhang mit den in Brand geratenen Paketen in Gebäuden in Annapolis und Hannover am Donnerstag hin. Der Polizei zufolge sahen die Umschläge "ähnlich" aus. Das betroffene Postamt bearbeitet vor allem Sendungen an US-Bundesbehörden.
Beschwerde über Straßenschilder
Eines der Päckchen in Buchgröße von Donnerstag war an Gouverneur Martin O'Malley in Annapolis adressiert. Darin lag ein Schreiben mit einer Beschwerde über Straßenschilder, auf denen Autofahrer aufgefordert werden, verdächtiges Verhalten anderer Menschen zu melden. Sprengstoff wurde in beiden nicht gefunden.
Ende Oktober waren in Großbritannien und Dubai zwei Paketbomben entdeckt worden, die per Luftfracht aus dem Jemen in die USA geschickt werden sollten. Im Dezember hatte die Explosion von Paketbomben in der Schweizer und in der chilenischen Botschaft in Rom für Schlagzeilen gesorgt.
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