In Pandemiezeiten nutzen Betrüger vermehrt das Ansehen renommierter Konzerne aus, um scheinbar im Namen dieser Firmen Nachrichten zu versenden. In sogenannten Phishing-Mails werden die Empfänger auf präparierte Webseiten gelockt, um geheime Zugangsdaten preiszugeben.
„Weder Microsoft noch Kreditinstitute oder Shoppingportale fordern Kunden auf, Log-In-Daten zu bestätigen oder zu erneuern“, so ein Ermittler.
Falscher Mitarbeiter verlangte Daten
Am Telefon erschlich sich ein angeblicher Microsoft-Mitarbeiter das Vertrauen einer Frau aus dem Bezirk Oberpullendorf. Die 70-Jährige verriet ihm sowohl den Zugangscode zu ihrem Laptop als auch ihre Bankdaten. Der Täter führte damit an einem Tag 37 Abbuchungen durch und behob vom Konto des Opfers mehr als 2500 €. Die Polizei warnt erneut vor der Weitergabe vertraulicher Daten an Unbekannte.
Karl Grammer & Ch. Schulter, Kronen Zeitung
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